{"id":875,"date":"2024-09-19T18:19:44","date_gmt":"2024-09-19T16:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/ayursa.eu\/ayurveda-blog\/?p=875"},"modified":"2024-09-19T18:19:44","modified_gmt":"2024-09-19T16:19:44","slug":"saisonale-uebergaenge-der-jahreszeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ayursa.eu\/ayurveda-blog\/2024\/09\/saisonale-uebergaenge-der-jahreszeiten\/","title":{"rendered":"Saisonale \u00dcberg\u00e4nge der Jahreszeiten"},"content":{"rendered":"<p>In Europa gliedert sich das Jahr in die vier Jahreszeiten Fr\u00fchling, Sommer, Herbst und Winter. Im Ayurveda werden drei Hauptzyklen unterschieden, die sich am Temperaturverlauf orientieren:<br \/>\n&#8211; Kapha-Zeit von Februar bis Mai<br \/>\n&#8211; Pitta-Zeit von Juni bis September<br \/>\n&#8211; Vata-Zeit von Oktober bis Januar<br \/>\nAyurveda betrachtet den Menschen ganzheitlich, das hei\u00dft, wir stehen in direkter Verbindung und Wechselwirkung mit allem Leben und der Natur. Deshalb ist es wichtig, die nat\u00fcrlichen Zyklen des Jahres und ihre Auswirkungen auf uns Menschen zu verstehen.<br \/>\nIm Ayurveda wird der \u00dcbergang zwischen zwei Jahreszeiten als Rutu Sandhi bezeichnet. Es sind Zeiten, in denen sich die Natur neu ordnet. Der \u00dcbergang findet in den letzten 15 Tagen einer Jahreszeit und in den ersten 15 Tagen der n\u00e4chsten Jahreszeit statt. Eine angepasste Ern\u00e4hrung, ausreichend Schlaf und Yoga unterst\u00fctzen uns dabei. Alter, Gesundheitszustand und Konstitution sind zu ber\u00fccksichtigen. Werden Lebensstil und Ern\u00e4hrung nicht der Jahreszeit angepasst, k\u00f6nnen die Doshas im K\u00f6rper aus dem Gleichgewicht geraten und Krankheiten beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p><strong>Vom Sommer in den Herbst<\/strong><br \/>\nDas gilt f\u00fcr jeden \u00dcbergang. Auch den vom Sp\u00e4tsommer zum Fr\u00fchherbst, von der warmen zur k\u00fchleren Jahreszeit. Der Sommer verst\u00e4rkt Pitta in unserem K\u00f6rper. Wenn die k\u00fchlere Jahreszeit beginnt, der Wechsel von Pitta zu Vata, kann sich das in einer \u00dcbers\u00e4uerung des Magens oder in Hautausschl\u00e4gen \u00e4u\u00dfern. Um Beschwerden vorzubeugen, sollte \u00fcbersch\u00fcssiges Pitta durch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und eine entspannte Lebensweise abgebaut werden. Der milde Fr\u00fchherbst ist daf\u00fcr ideal. S\u00fc\u00dfe, bittere und herbe Geschmacksrichtungen wirken ausgleichend.<br \/>\nDie Ern\u00e4hrung sollte basenreich und saisonal sein. Gut geeignet sind gr\u00fcne Gem\u00fcsesorten wie Zucchini, Brokkoli, gr\u00fcne Bohnen, Gurken und gr\u00fcnes Blattgem\u00fcse wie Mangold, Spinat, Chicor\u00e9e, Radicchio sowie Kr\u00e4uter wie Salbei, frischer Koriander oder Minze.<br \/>\nSaure Lebensmittel wie Tomaten, Zitrusfr\u00fcchte, Essig, Alkohol sowie zu viel Salz und scharfe Gew\u00fcrze wie Chili oder Pfeffer sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden, da sie Pitta im K\u00f6rper anregen.<br \/>\nIm Yoga profitieren wir von Pitta ausgleichenden \u00dcbungen wie Vorw\u00e4rtsbeugen und einer langen Endentspannung.<br \/>\nDer Herbst bringt immer mehr Luft und Bewegung in die Natur und die Hitze von Pitta tritt in den Hintergrund. Je k\u00e4lter, windiger und trockener es wird, desto st\u00e4rker wird das Vata-Dosha in unserem K\u00f6rper. Dann ist es an der Zeit, auf eine Vata-ausgleichende Ern\u00e4hrung und Lebensweise umzustellen.Das ayurvedische Wissen kann uns dabei wunderbar unterst\u00fctzen, mit uns selbst und der Natur in Einklang zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Europa gliedert sich das Jahr in die vier Jahreszeiten Fr\u00fchling, Sommer, Herbst und Winter. 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